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malerei & zeichnung.


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Kunst-Blog

Fünfundzwanzigster Moment: Doch nicht verstaubt und vergessen: Süsser die "Lieder" nie klingen als zu der Weihnachtszeit

Gepostet am 24. Dezember 2016 um 9:15
Das Schöne an der Weihnachtszeit ist (unter anderem!) die spezielle Bedeutung der Musik. Denn die trägt einen wesentlichen Teil dazu bei, dass wir uns weihnachtlich fühlen. Was wäre ein Weihnachten ohne Weihnachtslieder? Sie gehören dazu wie die Kerzen, die Plätzchen oder das Tannengrün. Und das ist gut so (selbst wenn bei manchen die Weihnachtsliedertoleranz gelegentlich überstrapaziert wird). Sie vermitteln uns, nennen wir es "weihnachtliche Geborgenheit". Man muss sich nur darauf einl... Ganzen Post lesen »

Vierundzwanzigster Moment: Kein Sein ohne Musik oder "Warum Musik zum Menschsein gehört"*

Gepostet am 20. Dezember 2016 um 7:05
"Wenn wir Musik hören oder machen, spielen sich biologische Vorgänge ab. Eine Reihe von Anhaltspunkten sprechen dafür, dass unsere Fähigkeit, eine Ordnung der Töne herzustellen, zu verstehen und zu schätzen nicht nur Kultur, sondern auch Natur ist." schreibt Christian Lehmann. (Der genetische Notenschlüssel, Christian Lehmann, Herbig 2010, S.18). Soll heissen: Musik ist nicht nur um uns, sondern auch in uns, ja sogar in unseren Genen - verankert, ob wir wollen oder nicht. Selbst der unm... Ganzen Post lesen »

Dreiundzwanzigster Moment: Es gibt kein Falsch oder Richtig oder ohne Risiko gehts nicht

Gepostet am 16. Dezember 2016 um 16:30
Es gibt Menschen, die lieben die Bühne. Sie geniessen es (vielleicht brauchen sie es auch), ihre Kunst dort zu präsentieren. Wollen bewusst oder unbewusst den Rest der Menschheit daran teilhaben lassen. Oder sind der Meinung: diese Kunst bzw. Musik muss in die Welt. Das ist wunderbar, unbestritten! Daneben aber existiert die Liga der "heimlichen" Künstler oder Kunstliebhaber oder Kunstausführer, die versuchen, ihre Kunst bzw. Musik für sich selbst zu praktizieren und tunlichst die Oeffentli... Ganzen Post lesen »

Zweiundzwanzigster Moment: Warum nur "ziellose" Musik aus Kindern Musikliebhaber macht oder Musik als Musikwert selbst

Gepostet am 10. Dezember 2016 um 16:05
Halten Sie sich für unmusikalisch? Wenn ja, dann erzählen Sie das bloss nicht ihren Kindern (falls Sie welche haben) es stimmt nicht! Die Wahrheit ist nämlich: Es war Ihnen -aus welchen Gründen auch immer- einfach nur nicht vergönnt, Ihre (garantiert) in Ihnen steckende Musikalität zu entwickeln, und so ist sie ein wenig auf der Strecke geblieben. Das muss aber nicht heissen, dass es Ihren Kindern genauso ergehen muss. Eltern müssen nicht singen können, sollten dies aber ihren Kindern ... Ganzen Post lesen »

Einundzwanzigster Moment: Die Farben der Musik oder der Ton der Farbe

Gepostet am 5. Dezember 2016 um 16:00
Es ist paradox: Maler reden von Farbtönen und Musiker von Klangfarben. Demnach existiert nicht nur eine Harmonie der Töne, sondern auch eine Harmonie der Farben. So wie es Notenskalen gibt, spricht man auch von Farbskalen. Besteht womöglich ein direkter Zusammenhang zwischen Farbe und Ton? Rein naturwissenschaftlich betrachtet eher nicht, denn die Empfindung der Farbe basiert auf Licht, auf elektromagnetischen Wellen; hingegen Töne aus mechanischen Schwingungen entstehen. Es finden sich noch... Ganzen Post lesen »

Zwanzigster Moment: Vom Zauber der Regellosigkeit oder Drahtlose Vernetzung einmal anders

Gepostet am 30. November 2016 um 15:55
Das Musik ganz besondere Brücken zwischen Menschen schlagen kann, ist hinlänglich bekannt. Aber diesen Brückenbau als stiller Beobachter mitzuerleben, ist ein Erlebnis. Letztlich hatte ich die Chance, einem Improvisationsworkshop beizuwohnen. Und dabei wurde ich Zeuge dieses Brückenbaus. Ich hatte die Aufgabe, das Geschehen zu dokumentieren. Als Beobachter von aussen offenbarten sich mir Dinge, die man vielleicht gar nicht so bewusst wahrnimmt, wenn man direkt am Geschehen beteiligt ist. D... Ganzen Post lesen »

Neunzehnter Moment: Ohne Worte und ohne Kummer

Gepostet am 11. November 2016 um 15:50
"Die Musik beginnt da, wo das Wort aufhört" hat Heinrich Heine einmal gesagt. Es gibt Situationen, wo wir keine Worte finden, um das widerzugeben, was uns bewegt. Ist euch schon einmal aufgefallen, dass zufriedene und glückliche Leute oftmals ein Liedchen vor sich hinsummen? Wenn man gute Laune hat, passiert es öfter, dass man beispielsweise die Lieder im Radio mitsingt oder sich rhythmisch dazu bewegt. Man will sein Innerstes nach aussen kehren, insbesondere dann, wenn es so positiver Natur... Ganzen Post lesen »

Achtzehnter Moment: Der einzigartige Augenblick der Improvisation oder die Bedeutung des Moments

Gepostet am 5. November 2016 um 16:45
Improvisation heisst eigentlich, dass man etwas ohne Vorbereitung quasi aus dem Stegreif dar- oder herstellt. In diesem Falle geht es in Richtung der Bedeutung von "Provisorium": etwas Vorbereitetes ist nicht vorhanden, und nun muss auf die Schnelle eine Lösung her, um ein entstandenes Problem zu beheben. Aber der Begriff umschreibt noch viel mehr, fast ein Phänomen, wenn man es näher betrachtet: Improvisation bedeutet auch, durch den spontanen Gebrauch von Kreativität etwas bisher nicht Vor... Ganzen Post lesen »

Siebzehnter Moment: Der Klang der Wut oder Wie man sich selbst rettet

Gepostet am 30. Oktober 2016 um 16:20
"Ich bin ein eitler, selbstbesessener, bösartiger, gefühlskalter, selbstzerstörerischer Oberarsch". Ein ungewöhnliches Selbstbekenntnis, das James Rhodes in seiner Autobiographie "Der Klang der Wut. Wie die Musik mich am Leben hielt" über sich preisgibt. Rhodes ist Konzertpianist. In seiner Autobiographie erzählt er seinen Weg dahin, schonungslos, manchmal etwas bösartig und mit wenig salonfähigen Worten, aber ehrlich. Rhodes schreibt sich frei. Denn sein Weg war mit Steinen übersät: A... Ganzen Post lesen »

Sechzehnter Moment: Chopin und das Mysterium der Klänge. Klangrezept oder Eine kleine Höranweisung.

Gepostet am 9. Oktober 2016 um 16:00
George Sand (aus diesem Blog schon hinlänglich bekannt) sagte einmal über Frédéric Chopin: "Son génie ètait plein de mysterieuses harmonies de la nature, traduites par des èquivalentes sublimes dans sa pensée musicale et non par répétition servile des sons extérieures." (G. Sand, Histore de ma vie) was man folgendermassen erklären könnte: Chopin kopiert nicht die Töne der Natur, sondern er wandelt sie gleichsam in musikalische Gedanken um, basierend auf einer Fülle innerer natü... Ganzen Post lesen »